Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Ladbergen – im Überblick

(Quellen: Ladbergen Unsere Kirche – unsere Pfarrer, Jubiläumsbuch von 1956

Lebendige Steine – Zum 150jährigen Jubiläum der evangelischen Kirche zu Ladbergen, 2006)

 

1149                 die selbständige Kirchengemeinde Ladbergen wird gegründet, die Ladberger Kapelle

wird zur Pfarrkirche erhoben

13. Jh.              die erste Kirche wird gebaut; zur Zeit Ausgrabungen an der Ecke

Alte Schulstraße/Kramerstraße

1527                 die Reformation wird in Ladbergen eingeführt (1527 – 1587 lutherisches Bekenntnis)

1587                 das reformierte Bekenntnis wird durch den Grafen Arnold eingeführt

1756                 wegen der Zunahme der Einwohnerzahl wird die Kirche erweitert

1854                 mit dem Bau einer neuen, der heutigen Kirche wird begonnen

1856                 die Kirche wird eingeweiht

1871                 der Männer- und Jünglingsverein wird gegründet

1875                 der Posaunenchor wird gegründet

1889                 der auf der Insel Nias tätige Ladberger Missionar Heinrich Sundermann schenkt der

Kirchengemeinde eine Taufmuschel, die er von einem von ihm getauften Häuptling erhielt; sie dient bis heute der Gemeinde als Taufschale

1892                 der Kirchturm wird gebaut

1909                 wird ein Jungfrauenverein gegründet

1911                 der Evangelische Frauenverein wird gegründet

1923                 in Verbindung mit dem Diakonissenhaus in Münster wird eine Schwesternstation

eingerichtet

1931                 ein „Männerdienst“ wird eingeführt. Bibelarbeit mit jungen Männern,

Bauernschaftsbibelstunden, Bibelwochen und Evangelisationsversammlungen

werden durchgeführt.

1932                 der Kindergottesdienst wird eingeführt; der Kirchenchor wird gegründet

1934                 die Kirchengemeinde unterstellt sich der Bekenntnis-Synode der Deutschen

Evangelischen Kirche

1938                 eine neue Orgel wird gebaut

1944                 die Kirchenfenster von 1856 werden bei Luftangriffen zerstört

1948                 die Kirche erhält neue Blei verglaste Fenster und neue Läuteglocken

1950                 die Kirchengemeinde erhält zur 1000-Jahr-Feier der politischen Gemeinde von der

evangelischen Gemeinde in New-Knoxville/USA ein Altarkreuz als Geschenk

1960                 eine neue Kirchturmuhr wird eingebaut

1973                 die Kirchengemeinde richtet einen Drei-Gruppen-Kindergarten ein, den

Sternenkindergarten

1974                 eine neue Orgel wird angeschafft

1976                 das Gemeindehaus am Lenhartzweg wird gebaut

1985                 der erste ökumenische Gottesdienst wird in Ladbergen gefeiert

1988                 die Kirchengemeinde erweitert durch die Übernahme eines Ein-Gruppen-

Kindergartens von der politischen Gemeinde das Angebot an Kindergartenplätzen

1989                 für die Gemeindeglieder, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können, wird eine

Tonaufnahme gemacht und Kassetten verteilt

1992                 die Kirchengemeinde baut ein Übergangsheim für Spätaussiedler und verpachtet es

an die politische Gemeinde

2000                 die neue Friedhofskapelle, Auf dem Rott, wird eingeweiht und erhält den Namen

„Auferstehungskapelle“

2005                 die Kirche erhält drei neue Bronzeglocken

 

Liste der Pfarrer

die Namen der Pfarrer von 1149 bis 1585 sind nicht mehr bekannt (wahrscheinlich hat der letzte katholische Pfarrer, der angeblich Rohlmann hieß, selbst die neue Lehre angenommen, war somit auch der erste evangelische Pfarrer)

 

1585 – 1614      Heinrich Degener

1614                 Johannes Schöttler

1614 – 1634      Jodocus Slüter

1634 – 1636      Hermann Wellemeier

1636 – 1640      Rudolf Theodor Snethlage

1640 – 1653      Goswyn Vosding

1653 – 1660      Henrich Swolle

1660 – 1663      Johannes Christoph Neuhaus

1663 – 1703      Johannes Nortbeck

1703 – 1707      Vakanz

1707 – 1719      Gerhard Heinrich Amberg

1719 – 1754      Johann Marcus Banning

1754 – 1790      Johann Adolf Banning

1791 – 1818      Johann Matthias Marcus Adolf Banning

1818 – 1831      Ernst Ludwig Banning

1832 – 1836      Justus Moritz Eduard Conrad Krummacher

1837 – 1857      Gustav Lenhartz

1857 – 1860      Adolf Johann Hullmann

1861 – 1902      Julius Gottfried Kriege

1903 – 1912      Friedrich Johanneswerth

1913 – 1917      Friedrich Fiebig

1917 – 1927      Ernst Küpper

1927 – 1931      Friedrich Karl Wiehe

1931 – 1954      Karl Schmitz

1953 - 1958       Hermann Höhn

1955 - 1960       Friedrich Luiken de Haan

1960 - 1971       Wilhelm Graeber

1972 – 2001      Rainer Maurer

1981 – 1987      Heinrich Kandzi

1989 – 1998      Rainer Schröder

2000 -  2012      Jörg Winkelströter

2002 -  2012      Rüdiger Schwulst

2012 -               Ingo Göldner

2012 -               Dörthe Philipps