Friedhof

 

 

 

 

Auferstehungskapelle, Friedhof am Rott

 

„Der kirchliche Friedhof ist die Stätte, auf der die Gemeinde ihre Toten zur letzten Ruhe bettet.

Die Kirche verkündigt dabei, dass der Tod das Gericht über alles irdische Wesen ist und Jesus Christus durch seine Auferstehung den Sieg über Sünde und Tod errungen hat. Sie gedenkt der Entschlafenen und befiehlt sie der Gnade Gottes. Sie ruft die Lebenden zum Heil in Christus.

Auch zu der Zeit, in der das Wort der Kirche auf dem Friedhof nicht laut wird, ist der Friedhof mit seinen Grabstätten und seinem Schmuck der Ort, an dem diese Verkündigung sichtbar bezeugt und der Verstorbenen und des eigenen Todes gedacht wird.

Alle Arbeit auf dem Friedhof erhält so ihren Sinn und ihre Richtung.“

Präambel der Friedhofssatzung

Aus der Friedhofssatzung

(die vollständige Satzung ist im Gemeindebüro erhältlich)

 

§ 1, 1

Die Ev. Kirchengemeinde Ladbergen … ist Trägerin der Friedhöfe in Ladbergen.

 

(Friedhof bzw. Kirchhof um die Ev. Kirche in der Dorfmitte, Friedhof am Rott)

 

§ 2, 1

Der Friedhof ist bestimmt zur Bestattung und Beisetzung … aller Personen, die bei ihrem Ableben ihren Wohnsitz im Bereich der Gemeinde Ladbergen hatten oder ein Recht auf Bestattung in einer bestimmten Grabstätte besaßen.

 

§ 6

Für die Benutzung des Friedhofs und seiner Einrichtungen werden Gebühren nach der kirchenaufsichtlich und staatlich genehmigten Gebührensatzung erhoben.

 

(Die Gebührensatzung ist im Gemeindebüro erhältlich)

 

§ 7, 1

Nutzungsrechte an Grabstätten werden unter den in dieser Satzung aufgestellten Bedingungen vergeben. Das Nutzungsrecht kann nur einer natürlichen oder einer juristischen Person übertragen werden. Die Grabstätten bleiben Eigentum der Friedhofsträgerin. 

 

§ 7, 3

Auf dem Friedhof werden Nutzungsrechte vergeben an:

- Reihengrabstätten für Erdbestattungen

- Reihengrabstätten für Urnenbestattungen

- Wahlgrabstätten für Erdbestattungen

- Wahlgrabstätten für Urnenbestattungen.

 

§ 7, 5

Aus dem Nutzungsrecht ergibt sich die Verpflichtung zur gärtnerischen Anlage und zur Pflege der Grabstätten.

 

 

 

Fenster in der Auferstehungskapelle

 

§ 8

Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Totgeburten und Fehlgeburten beträgt 15 Jahre.

Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr  beträgt 25 Jahre.

Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an beträgt 30 Jahre.

Die Ruhezeit für Urnenbeisetzungen beträgt 20 Jahre.

 

§ 9, 7

Zusätzlich werden Reihengemeinschafts-grabstätten für Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen eingerichtet. An diesen Grabstätten werden keine Nutzungsrechte vergeben. Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch die Friedhofsträgerin. Die Friedhofsträgerin legt auf jede Grabstätte eine einheitliche Grabplatte. …

 

§ 21

Zur Grabpflege können Dauergrabpflegeverträge abgeschlossen werden. …

 

§ 22

Gestaltung und Inschrift der Grabmale dürfen nichts enthalten, was das christliche Empfinden verletzt oder der Würde des Ortes entgegensteht.